Dionys

Dionys Shaman Dorner

* 13.03.1997
Vocals/Guitar
favourite acts: Robert Johnson, Joy Division, Pantera

Bereits in jungen Jahren entdeckte der von vielen „Doni“ genannte Exzentriker seine künstlerische Ader. Abstrakte Bilder, verstörende Skulpturen und melancholische Gedichte prägten sein artistisches Schaffen, bevor er mit dreizehn zum ersten Mal eine Gitarre in die Hand bekam. In klassischer Punk- Manier wurden die Grundkenntnisse dieses Instruments mehr schlecht als recht erlernt. Seitdem dient ihm jenes Instrument als Ausgangspunkt seiner Selbstexpression.

Mit einer begnadeten, rauen Stimme und einem feinen musikalischen Gespür beim Songwriting wäre die Band ohne seinen Einfluss und seine Ideen nicht die, die sie jetzt ist. Ein breites Spektrum an Einflüssen spiegelt sich auch in seinem Spielstil wider. Die Inszenesetzung von Erlebnissen aus der Vergangenheit mit dem Elan eines englisch sprechenden Poeten verkörpert die wahre Definition eines jungen, talentierten Musikers, welcher zwischen Sonne und Sturm versucht den Gipfel seiner innersten Wünsche zu erklimmen.

Auch wenn die oftmals düsteren Texte der Band nicht unbedingt darauf schließen lassen, ist der „Shaman“ Abseits der Band für jeden Blödsinn zu haben; man könnte ihn fast für den Gruppenkasper von Zero Gravity halten. Allerdings fällt er auch durch Impulsivität und seinen Hang zu Extravaganz auf, was die Nerven seiner Mitmenschen oftmals strapazieren kann. Als „normal“ bezeichnet zu werden, wäre für ihn eine Beleidigung. Moralische Normen stellen für ihn keine Grenze dar.